Freitag, 16. November 2007
Was bisher geschah- Sprachschule in "Quito lindo mi amor"


Dies geht an alle, die sich gefragt haben "sachma watt machten der Sack da unten eigentlich?"
Seitdem ich, um das Rad der Zeit zurückzudrehen, am 11. September in ein Flugzeug stieg und nach 32 Stunden, einer fast schlaflosen Nacht am tollen Madrider Flugahfen und einem Interkontinentalflug in der schönen Stadt Quito ankam, ist ein bisschen Zeit vergangen. Der Dollarkurs ist um 10 cent gesunken (!), in D wird das Wetter noch schlechter und ich habe ansatzweise eine Sprache gelernt. Was aber passiert ist, habe ich nur auszugsweise beschrieben- Entonces, fange ich mal an:

Ich war die ersten vier Wochen meiner Zeit hier auf einer Sprachschule, wobei ich, bis auf meinen Dschungelaufenthalt, bei ner ecuadorianischen Familie gewohnt habe, die absolut cool und zugänglich war. Meine Familie besteht aus meiner "Mutter" Veronica, meiner "Tante" Amparo und meinen Kosengos Pablo, und, wie auch anders möglich, Cristian (Anm: Hier heißen noch mehr Leute C(h)ristian und C(h)ristina als in D, und alle, so auch ich werden C(h)ris genannt, so dass man gar nicht mehr durchfindet. Wenigstens heiße ich nicht Günther, dass könnte keiner ausprechen).

Vorteilhaft auch (aber nur ein kleines bisschen), dass meine Gastmutter ausgebildete Spanischlehrerin ist.
Man bekommt das wirkliche Leben in einem Land, wenn man in einer Faimlie lebt, viel besser als in einem Hostal- auch wenn das meistens sehr witzig ist dort- mit. Ich kanns jedem, der eine Sprache und dabei naoch etas über die Mentalität lernen will, nur empfehlen, dass auch so zu machen. Ausserdem ist man in der Familie auf Gedeih und Verderb auf sein Spanisch angewiesen, was manchmal hart ist, weil man wirklich jedes Wort neu lernen muss und absolut noch keine Automatismen hat, aber einen wirklich voranbringt. In den Wochen war ich dann jeden Morgen in der Schule (oder in den Cabañas im Dschugel) und hatte 4 Stunden Spanisch-Einzelunterricht. Sehr anstrengend, aber unglaublich viel besser als der Uni-Sprachkurs vor eineinhalb Jahren- Eine Stunde hat hier übrigens 4 EUR gekostet, und das war nicht mal das billigste Angebot in der Stadt. Kann man in D wohl 10 Minuten für den Preis bekommen.

Die Mitschüler kamen aus aller Herren (Bundes-)länder, waren nämlich fast nur Deutsche. War insgeasamt eine sehr gute Atmosphäre, nur leider hat die Sprachschule selbst abends nichts organisiert, was man durchaus als negativ ansehen kann. Die Lehrer sind aber troztdem zum größten Teil gute Leute, gehen auch gerne abends mal mit weg, so dass das Lehrer/ Schüler-Verhältnis nicht ganz unwitzig ist.

Nach den vier Wochen Schule hab ich noch eine drangehängt, konnte mich mich einfach noch nicht losreissen... Eine ganz nettte Zeit mit vielen Fiestas und zB dem Länderspiel Ecuador-Venezuela. Wir (die Gringos) waren wir dann bei meiner Gasttante im Haus auf eine ecuadoriansche Privatparty eingeladen. Schon witzig zu sehen, wie sich alles unterscheidet zu denen in D, denn hier bestehen die Feiern zu 100 % aus Tanzen zu irgendwelchen Schnuzlen-/Salsa-/ Reggaetonrhythmen- das Wort Rock n' Roll ist hier nicht allzu geläufig- außerdem hört man auch nicht auf, bis die Sonne mindestens eine Stunde schon aufgegangen ist.

Der Abschluss meiner ersten Zeit in Quito war sehr rührend, denn meine Gastmutter hat noch mal meine/ihre (sie unterscheidet da wirklich nicht so) Familie, ecuadorianschen Freunde, meinen Spanischlehrer und dazu noch Kathrin und Miriram von der Sprachschule eingeladen und ein Essen gekocht, um einen schönen Abschluss zu haben. Wie geil!



Nach dieser Zeit habe ich mich in die "weite" Welt Ecuadors aufgemacht, um vor allem Eindrücke aus dem Leben abseits der Sierra aufzusaugen...

Mas en el fututro, chao!
Christian

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Que ha pasado- Escuela de Español en "Quito lindo mi amor"

Para girar la rueda del tiempo en el pasado: En el 11 de septiembre subí el avión y después de un vuelo intercontinental, una noche horrible sin descanso en el aeropuerto de Madrid y en todo 32 horas de viaje llegue a la linda cuidad de Quito, que iba a ser mi hogar para aprender un nuevo idioma.

En el tiempo hasta este texto mucho se ha ocurrido… Las temperaturas en Alemania han empezado a estar mal (o digamos “aún peor”), el cambio del Dólar bajó 10 c en comparación con el Euro y yo traté a aprender un poco de español. Pero que realmente pasó en Ecuador, sólo describí en pocas partes. Pues, empezaré:

En las primeras cuatro semanas de mi estadía acá estaba en la escuela de Español y vivía- aparte de mí paseo en la selva- en una familia ecuatoriana. Esa es mi “mamá” Verónica, que – que suerte- es profesora de español, mi “tía” Amparo y los “primos” Pablito, y como podría ser diferente, Cristian: Acá aún más gente que en Alemania tienen el nombre C(h)ristian o C(h)rstina y todos son llamados C(h)ris… Como se ve, también en Sudamérica tengo un nombre “muy” personal y unció…. Bueno, por lo menos un poco mejor que Günther, que nadie podría pronunciar…:D
Y además, para mirar la vida de la gente del país una familia definitivamente es mucho mejor, que vivir en un hostal. Siempre hay que usar su español para comunicar, porque realmente nadie habla ingles en Ecuador. Estaba un poco duro debido a la falta completa de automatismos y palabras y realmente casi todo del español, pero sólo así se aprende…

En las mañanas- cuando estuve en Quito- tenía cuatro horas de clases individuales de Español, que también era un poco trabajoso. Pero mucho mejor (o según mi profesor Fernando “Macho mujer”… sin comentario… jajajaja), que mi curso de español en la universidad hace dos años. Una hora, a propósito, cuesta 4 EUR. En Alemania se conseguiría algo como 5 minutos con este precio…
Mis compañeros de la escuela estuvieron de todos los estados…
de Alemania. Casi sólo alemanes! En todo el ambiente era bien. El único negativo era, que la escuela nunca ha organizado algo para los alumnos en la noche… Los profesores mismos eran buena gente y a menudo salieron con nosotros…

Después del tiempo en la escuela “tuve que” quedarme una más… Todavía no pude salir de este lindo lugar. Sigo un tiempo de las fiestas, bailes y el partido Ecuador contra Venezuela… Era bastante interesante para ver, como las fiestas son diferentes que estas en Alemania. Acá les consisten de 100% de bailar a la música romántica, salsa o regatón (muuuy feo)- lamentablemente la palabra Rock no es muy conocido… Además, ellos no terminan antes de las ocho de la mañana…

El final de mi tiempo en Quito era muy lindo, porque mi mamá les invitó a todos mi/ su familia, a los amigos ecuatorianos, mi prefesor y además a Kathrin y Miriam de la escuela y cocinó una cena para mi despedida… Que chévere!!!

Así era todo en Quito, y me fui a viajar por Ecuador… Más de este seguirá pronto…!!

Christian

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Dienstag, 13. November 2007
Die Suche nach dem Äquator
Im 18. Jahrhundert machten sich einige unerschrockene Landvermesser aus Frankreich auf, ein wichtiges Gehemnis, nämlich die genaue Lage des Äquators, zu enstchlüsseln. Nach einigen Jahren hatten sie ihre Suche beendet eine für die Welt wichtige Frage beantwortet. Die Freude war groß und so kontruierte man ein 30 m großes Denkmal, zu dem eine Straße führt, die zur Ehre der Helden mit deren Büsten flankiert ist.

Doch leider, so muss man aus heutiger Sicht sagen, waren die Herren nur unerschrocken, aber wenig kundig, und so wurde der Verlauf nicht korrekt bestimmt. Man hatte sich sich um 240 m verrechnet. Um die Ehre derer zu retten, deren Köpfe auf einer Ehrenmeile zum- falschen- Äquatordenkmal befinden, zu retten, muss man jedoch sagen, dass selbst heute die Verwirrung nicht ganz verschwunden ist, wo denn diese weltbewegende Linie sich genau befindet--
Scheinwerferlicht an auf die Stadt "Midad del Mundo"-hier irgendwo versteckt sich der Äquator. Es werden Touristenhorden mit Bussen angekarrt, um den französischen Vermessern zu huldigen und spektakuläre Fotos am falschen Mittelpunkt der Welt zu machen.



Daneben gibt es außerhalb des Areals noch zwei Museen, in denen die Leute behaupten, exklusiv zu wissen, wo er denn steckt. Das erste Museum widmet sich der Erforschung des astronomischen Wissens der Vorkolonialzeit, das leider größenteils verloren gegangen ist. Immerhin haben sie in den Bergen eine 1000 Jahre alte Gebetsstätte gefunden, die genau den Äquator angibt, also sollte es ja ein Kinderspiel sein, zu bestimmen, wo er durch die Stadt führt. Mit einem modernen GPS-Empfänger und viel Vertrauen in die neue Technik ausgestattet, begab man sich auf die Suche. Dann gab es den historischen Augenblick, denn die Anzeige zeigte die Position 0´00´00 an! Was für ein Moment! Der wahre Äquator sollte auf also einer Straßenbegrenzungslinie liegen? Abwarten!



Dann gab es noch nahe dieser Stelle das zweite Museum, dass auch behauptet, die Lösung des Rätsels zu kennen. Mit etwas Misstrauen ausgestattet, wir hatten ja gesehen, wo er sich in Wirklichkeit befindet, außerdem stammte dessen Bestimmungssystem "aus dem zweiten Weltkrieg" (Museumsführer Museum 1), begab man sich dorthin. Neben einigen schönen Darstellungen der indigenen Völker Ecuadors ging es dann dahin, das Mysterium aufzuklären, denn auch hier behauptete man, den genauen Lauf der Äquatorlinie zu kennen. Aber hier gibt es tatsächlich eine Linie, auf der Experimente durchgeführt werden können, um zu zeigen, dass hier wirklich der Ort ist, wo sich die Magnetkräfte der Erde ausgleichen. Und ausserdem wurde der Äquator doch nicht mit einem alten System, sondern vor zehn Jahren durch einen Militärsatelliten bestimmt.

Und, unglaublich aber wahr, die Leute in Museum Nr. 2 sollten recht behalten. Der vielen- auch seit der Australien-Folge der Simpsons- bekannte Unterschied, in welche Richtung das Wasser beim Auslassen in den verschiedenen Hemisphären abläuft, wurde einigermaßen eindrucksvoll gezeigt. Auf dem Äquator fiel das Wasser nur gerade herunter, während einen Meter (!) im Norden bzw. Süden das Wasser einen Strudel bildete, der entgegen bzw. mit dem Uhrzeigersinn abläuft. Unglaublich! Daneben gibts es weitere Experimente: Man kann ein Ei auf dem runden Kopf eines Nagels stehenlassen, ohne das es heruterfällt- wenn man das schafft, bekommt man übrigens ein Diplom als "Eieraufsteller am Äquator" ausgehändigt- wenigstens hab ich jetzt eins, da mein richtiges noch etwas dauert ---



Außerdem kann man versuchen, mit geschlossenen Augen auf der Linie zu balanzieren, was gar nicht geht, da zwei Magnetkräfte an einem ziehen. Einen Meter weiter im Norden oder Süden gehts noch ohne gorße Probleme... Increíble! Nach diesen Eperimente ist es dann doch wohl klar, wer sich geirrt hatte. Das kommerzielle GPS-System des ersten Museums war wohl doch nicht so gut, merken wir.

Und um zusammenzufassen: Viele Leute haben sich bemüht, mit unterschiedlichen Mitteln, aber der gleichen ungebrochenen Überzeugung, den Verlauf des Äquators herauszufinden. Aber wie immer hat auch hier die Wissenschaft den endgültigen Beweis erbracht und trägt den Sieg davon!

Chao, Christian

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La búsqueda del Ecuador


En el siglo XVIII algunos geógrafos intrépidos de Francia quisieron descubrir un secreto muy importante- a saber, la trazada de la línea que separa el mundo en dos partes: El Ecuador. Después de unos años del trabajo lo lograron y respondieron una pregunta bastante importante e interesante. La alegría por el éxito fue grande y se construyó un monumento de 30 m de altura en el lugar, hacia el que va un boulevard con bustos de los héroes.

Lamentablemente- hay que decirlo, con el punto de vista de hoy día- ellos sólo eran intrépidos, pero aparentemente no expertos- y entonces determinaron el Ecuador con una falta pequeña de unos 240 metros (!). Bueno, para salvar el honor de las cabezas orgullosas del boulevard, debo admitir que todavía hay una confusión grande sobre la trazada exacta de esta línea fabulosa….

Pongamos la luz a la ciudad “Mitad del Mundo”- allá se esconde el Ecuador. Mientras las masas de los turistas son descargadas de los buses para honrar a los geógrafos de Francia y toman fotos espectaculares de la mitad del mundo falsa, hay dos museos por fuera que afirman saber en exclusiva la trazada correcta.
El primer museo se dedica a la investigación de los conocimientos astronómicos de las tribus precolombinas, la mayoría de ellos se han perdido. Recientemente descubrieron un lugar sagrado de los indígenas exactamente situado en el ecuador- entonces debería ser un juego infantil encontrar la línea en la ciudad. Equipado con mucha confianza en el técnico nuevo y un sistema de GPS, se caminó hacia la ciudad y luego hubo el momento mágico en lo cual la pantalla mostró la posición 0’00’00! WOW!! El Ecuador real está en una valla protectora de la calle?? Esperemos!

Cerca de este lugar aún está otro museo que también asegura saber la solución de la adivinanza. Estuvimos bastante dudosos- porque habíamos visto donde está realmente (o no?). Además, el sistema de determinar la posición “es de la segunda guerra mundial” (guía museo No 1). Aparte de unas exposiciones sobre los puebles indígenas, estábamos con curiosidad de como pueden explicar que realmente tienen la trazada del Ecuador en su museo.
Allá, en la línea del ecuador supuesta, se pueden hacer experimentos para indicar que este definitivamente es el lugar donde se equilibran las fuerzas magnéticas de nuestra tierra querida. Además, la leyenda del sistema antiguo era una mentira pequeña, nos confirmaron que se determinó con un satélite militar hace poco tiempo.
Se puede poner un huevo encima de la cabeza de un clavo y tras esto se recibirá un diploma… Pues ahora al menos tengo uno (diploma de la famosa línea) y mientras estoy esperando el mió real… Además traté de caminar encima de la línea con los ojos cerrados y ocurrió lo imposible… dos fuerzas magnéticas (norte y sur), en vez de una como es lo normal, aparentemente son demasiadas!

Después de estos vino el experimento del rey: La diferencia, posiblemente conocido desde el episodio de los Simpson en Australia, en donde la dirección de la vorágine del agua corre cuando sale de un lavabo- acá se muestra claramente- en el Ecuador el agua se cayo directamente (sin remolino), y, cuando se pone el lavabo tres metros al norte o sur, sale en el sentido de las agujas del reloj o al revés…. Aparentemente acá tenemos la evidencia de que encontramos el lugar fabuloso… La ciencia ganó otra vez. Pero….. Posiblemente se indica demasiado claro?

Físicamente se podría tener dudas que las fuerzas de Coriolis, la causa de este fenómeno, pueden ser tan diferentes en lugares con 3 m de distancia? Siguiendo discusiones en la red sobre el tema se lee que al menos este experimento no funcionaría sin “ayuda”… Pues todo un fraude? Pero como…?

Como resumen lamentablemente hay que decir que hay mucha gente tratando de clarificar un gran misterio de la línea que hasta ahora no esta directamente determinado….!!

Hasta luego!!

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Freitag, 2. November 2007
Fútbol de Ecuador
Wenn man ein lateinamerikanisches Land besucht, wird man kaum einen Tag verleben, ohne irgendwo mit dem Fussball in Kontakt zu kommen. In meinem Fall muss ich nur einmal aus meinem Fenster schauen, um ein Feld zu sehen, wo mindestens 20 Spiele die Woche sind... Vor unsererm Haus versammeln sich immer die Männer des Viertels- unter anderem mein Spanischlehrer- um den Treiben zuzuschauen...

Neben den Großereignissen vor meiner Tür finden hier ausserdem schon die ersten Spiele der Qualifiaktion für die WM 2010 statt. Das erste Spiel war gegen Venezuela und fand im "Estadio Olimpico" statt- dass nebenbei bemerkt noch nie eine Olympiade gesehen hat. Komfort pur: Dach gibts nur für die Reichen, Sitze auch nur. Die Blocks sind eine Treppe, auf der sich dann die Leute einfinden, wobei die Anzahl der verkauften Tickets die tatsächlich mögliche Kapazität um etwa die Hälfte übersteigt.
Da in dieser Woche das Wetter eher deutsche Züge annahm, war das Spiel auch keine wirklich komfortable Angelegenheit: Man musste, da es ja keine nummerierten Sitze gab, etwa 3 Std vor dem Spiel da sein, um noch einen Platz zu ergattern. Da es allerdings ca. 10-15 ° waren- das Spiel war abends und da ist es hier kalt- und es geschüttet hat wie aus Eimern, war es eher ein Regenjackentauglichkeitstest- Meine hat dabei wohl einen der letzten Plätze belegt.



Durchaus verwirrend ist übrigens ein Vergleich der Spieler und dem Publikum, das zumeist aus den eher kleinen Latinos (Durschnitt ca. 1,70 m) mit eher längeren Haaren bestand, während 10 der 11 Spieler der Mannschft Schwarze waren, zumeist mit Kurzhaarfrisur, viele davon doppelt so groß und breit wie der durchschnittliche Zuschauer. Der Grund liegt darin, dass der Großteil der Spieler aus einer kleinen Provinz kommen mit hohem schwarzen Bevölkerungsanteil- Einige Menschen haben deswegen nach der WM gedacht, dass Ecuador in Afrika liegt…

Dann kam irgandwann das Spiel, das Ecuador blöderweise 1:0 verloren hat. Das Tor ist “etwas” kurios, nämlich durch einen Freistoß aus 45 Metern (!), gefallen… Wers sehen will, mit echt spanischem Kommentar und obligatorischen Gooooooooool-Schrei:
http://www.youtube.com/watch?v=CA7fdmdXRT4



Das zweite Spiel war noch weniger erfolgreich, da man 1. auswärts spielte (der Höhenvorteil also wegfällt) und ausserdem der Gegner Brasilien hieß. Wie dem auch sei, 60 min sah es noch ganz gut aus, bis man dann doch “standesgemäß” 5:0 verlor.

Die Ligaspiele sind in der Regel nicht so gut besucht, wenn nicht gerade das absolute Quito-Stadtderby- auch noch 1. gegen 2.- stattfindet. Dann geht gar nichts mehr... Vor dem Stadion werden Karten verkauft-oft gefälscht- und tausende Leute versuchen, durch die engen Stadiontüren reinzukommen. Sowohl das Stadion, als auch der Platz davor ist unglaublich überfüllt. Die Polizei ist in der Angelegenheit auch nicht extrem hilfreich, zumal man in dem Polizeiwagen das Spiel sehen konnte.... Das Niveau der Liga ist aber auch eher überschaubar. Die Höhe Quitos (2850 m) und die merkwürdigen Spielansetzungen um die Mittagszeit, wenn die Sonne Sonne am Äquator (ca. 20 km von Quito entfernt) im Zenit steht, verhelfen aber auch den Wenigsten zu Topleistungen…

Kuriosität am Rande: Man kann im TV Spiele überall im Land frei empfangen, nur nicht in der Stadt, in der sie ausgetragen werden. Die Leute haben Angst, dass das Stadion nicht voll wird. Wenn es dann aber ausverkauft ist, wird manchmal, wobei nur der Präsident das entscheiden darf (!), in der zweiten Halbzeit das Signal freigeschaltet.

Nos vemos!!

Christian

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