Dienstag, 29. April 2008
Traduciendo la página a español...
roesi, 02:40h
Hola... Admito de haber dejado el trabajo con la página hace tiempos...
Pues, para entretener los hispanohablantes quienes conozco- sería de mis faltas ortográficas, sería de las cuentas mismas- estoy traduciendo lo que he escrito en la página.
Entonces diviértanse..
Christian
Pues, para entretener los hispanohablantes quienes conozco- sería de mis faltas ortográficas, sería de las cuentas mismas- estoy traduciendo lo que he escrito en la página.
Entonces diviértanse..
Christian
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Freitag, 11. Januar 2008
Zimmer in Quito!!!
roesi, 15:28h
Eine Neugikeit:
Meine Gastmutter bietet ihr Haus für alle Ecuadorinteressierten der Welt an! Wer kein Spanisch spricht, kein Problem, denn sie gibt Spanischunterricht- ist selbst diplomierte Sprachlehrerin- und arbeitet seit 15 Jahren als Gastmutter und Lehrerin mit Touristen zusammen.
Sie bietet ein eigenes Zimmer mit Bad, Halbpension, Einzelunterricht in Spanisch und Führungen durch Quito und Umgebung an- Ich habe mich jedenfalls sehr wohl gefühlt und kann es nur empfehlen!
Wer also selbst Ecuador erkunden will oder nur Informationen haben möchte, nichts wie schreiben:
Ihre Email: eamistad@uio.telconet.net
oder einfach mir: christian-roesener@gmx.de
Viele Grüße,
Christian
Meine Gastmutter bietet ihr Haus für alle Ecuadorinteressierten der Welt an! Wer kein Spanisch spricht, kein Problem, denn sie gibt Spanischunterricht- ist selbst diplomierte Sprachlehrerin- und arbeitet seit 15 Jahren als Gastmutter und Lehrerin mit Touristen zusammen.
Sie bietet ein eigenes Zimmer mit Bad, Halbpension, Einzelunterricht in Spanisch und Führungen durch Quito und Umgebung an- Ich habe mich jedenfalls sehr wohl gefühlt und kann es nur empfehlen!
Wer also selbst Ecuador erkunden will oder nur Informationen haben möchte, nichts wie schreiben:
Ihre Email: eamistad@uio.telconet.net
oder einfach mir: christian-roesener@gmx.de
Viele Grüße,
Christian
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Unterschiede Südamerika und Deutschland: Taxifahren
roesi, 15:26h
Es gibt schon einige frappierende Unterschiede im Leben der Menschen überall auf der Welt-- Wie kaum ein anderes Beispiel unterscheidet sich der Straßenverkehr in Südamerika vom deutschen. Was schon über das Busfahren geschrieben wurde, lässt sich ohne Probleme auch auf das hier alltägliche Transportmittel Taxi ausweiten. Während man sich dem in D nur selten bedient, ist es hier ein normales Mittel, um einige nicht ganz sichere Zonen- vor allem nachts- zu durchqueren. Im Folgenden sollen nun zwei Taxifahrten beschrieben werden, wie sie in D und Südamerika ablaufen könnten...
Südamerika:
1. Man versucht, ein Taxi zu finden. Man hebt kurz den Arm, wobei eines der Taxis eine Vollbremsung hinlegt, um einen mitzunehmen.
2. Man schaut, ob das Taxi eine Registriernummer hat- Wichtig! Der Zustand des Taxis entspricht trotz Registrierung dem eines Trabis nach einer Frontalkollision bei 120 km/h
3. Man sucht einen Sicherheitsgurt- vergeblich, aber der Taxifahrer hat auch keinen
4. Man klappert los. Dabei gibt es Herzschmerzmusik vom Feinsten, wobei der Taxifahrer leise irgendwas von "Armor" und "Corazon" mitsingt
5. Der Taxifahrer fängt mit der Kommunikation an. "Woher kommen Sie?"
6. Weiter mit dem Gespräch: "Ah, Deutschland. Und aus welchem Teil in D?", fragt er, obwohl er keine Stadt aus D kennt, oder weiss, wo es genau liegt
7. Die passierte Ampel, wie auch die Hälfte der vorherigen, war rot- aber hat ja geklappt... die anderen Autos hupen wild
8. Fast ein Unfall- Aber gerade noch an dem Wahnsinnigen aus der Querstraße vorbeigekommen und zehnmal gehupt
9. Taxifahrer sagt was von "total bekloppt, wie die anderen Leute hier fahren", wobei er nicht zur Straße schaut und sich die Tachonadel bedenklich nahe der 100 nähert
10. Fahrer sieht ein Mädel, wobei er eindeutige Zeichen macht und ihr ihr hinterherpfeift
11. Weiter mit der Kommunikation: "Wie sagt man noch in D? ´eil ´itler, oder? Achja ist schon lange vorbei!"
12. Taxifahrer weiss nicht mehr, wo es langgeht- ein Glück hat man den Preis festgemacht
13. Irgendwie kommt man doch an. Man bezahlt die drei Dollar (2,05 EUR) kostende zwanzigminütige Fahrt mit einem Zehndollarschein. Der Taxifahrer kratzt für dieses monströse Wechselgeld alles, was er in ominösen Ecken des Wagen finden kann, zusammen
Deutschland:
1. Man ruft ein Taxi. 10 Minuten später steht ein wenig freudlicher rauchender Mitfünfziger vor der Tür: "Taxi gerufen?"
2. Man steigt in das Schiff der Marke Mercedes ein, das nach Rauch stinkt
3. "Und wo sollsen hingehn?" wird genuschelt, wobei der Fahrer zur Straße blickt
4. Die Antwort wird mit einem alles bedeuten könnenden Grunzen erwidert
5. Der Fahrer schaltet Volksmusik auf NDR1 ein und pfeift dazu
6. Man rauscht bei mindestens 80 km/h daher
7. Schnell wird die gewünschte Adresse erreicht, man bezahlt 15 EUR.
8. Man verabschiedet sich kurz und der Taxifahrer fährt sofort mit Höchstgeschwindigkeit weg
Viele Grüße... Christian
_____________________________________________
Diferencias entre Sudamérica y Alemania: Taxi, Taxi
En los ultimos años la vida de la gente en todo el mundo está acercándose rapidamente. Se puede escuchar “Modern Talking” en la selva ecuatoriana, se ve las mismas peliculas en los buses mientras de los pasajes, y McDonald´s y Coca Cola han conquistado el mundo, hasta los rincones más alejados.
Pero sin embrago o, mejor dicho, felizmente, quedan algunas diferencias en la vida de cada día en el mundo. Como un ejemplo precioso el tráfico en Sudamérica es una cosa distinta, inclusive el medio de transporte taxi. Mientras en Alemania, debido a los costos tan altos, es sólo por usar rara vez, acá se anda frecuentemente en taxi, por ejemplo para cruzar zonas inseguras o en la noche. En el siguiente se describe dos pasajes de taxi como se pueden ocurrir en Alemania y Sudamérica respectivamente….
Sudamérica:
1. Se intenta a parar un taxi y sube el brazo por corto tiempo. Uno de los taxis hará un frenado a fondo… O se asiente a un taxista pitando y pidiendo por la atención de un gringo. Uno parará seguramente…
2. Hay que ver si el taxi es registrado… importante!
3. El taxímetro esta roto- según el conductor. Se pone de acuerdo un precio que parece más que normal pero casi mas barato que un pasaje en un bus regional de Alemania.
4. La búsqueda de un cinturón de seguridad queda sin éxito. No importa- el conductor también no lo usa.
5. Se anda hacia la dirección o que el conductor piensa donde está. Se escucha a música romántica, mientras el conductor canta algo de “corazón” y “amor”.
6. Empezando con la conversación: “De donde es usted?”
7. “Ah Alemania… Y de que parte?” aunque no sabe completamente donde está Alemania, ni conociendo una ciudad de allá.
8. El semáforo recién cruzado fue rojo, como la mitad de los anteriores. Los otros coches pitan.
9. Casi un accidente- pero aún evadiendo del loco que viene de la calle lateral.
10. Comunicación. ”Los otros taxistas conducen como locos”, mientras mirando a una chica en la calle y el taxímetro acercándose al 100 km/h.
11. Que suerte, lo del precio fijo... El conductor parece perdido en la selva urbana.
12. Finalmente, se llega al destino y paga los tres dollares del pasaje con un billete de 10 … Para este suelto gigante el taxista junta todo el dinero que encuentra en rincones obscuros de su taxi.
13. El taxista se despide y pregunta cuando se regresara a Sudamérica.
Alemania:
1. Se llama a un taxi. 10 minutos después un gordo antipático, fumando, respirando fuerte por su colesterina alta, timbra. Pregunta “llamóauntaxi?”
2. Se entra el coche tipo barco de Mercedes, que huele de humo de cigarrillos.
3. Masculla “y? aondequierir?” mientras fumando y mirando a la calle.
4. Se dice la dirección. La respuesta del taxista es un gruñido que podría significar todo desde “claro, con placer (no muy probable) hasta “bueno, a mi no importa, ustedes no me gustan” (a lo mejor).
5. La aceleración del conductor se presiona en los asientos, no permitiendo a respirar.
6. El conductor prende el radio para escuchar música folklórica de Alemania.
7. Se va con 80 km/h, esperando que por lo menos este taxista no tenga problemas con el alcohol.
8. Rapidamente se llega a la dirección deseada y paga 20 dolares.
9. Sigue una despedida muy corta y el conductor inmediatamente desaparece en la noche acelerando su coche hasta el último...
Nos vemos...
Südamerika:
1. Man versucht, ein Taxi zu finden. Man hebt kurz den Arm, wobei eines der Taxis eine Vollbremsung hinlegt, um einen mitzunehmen.
2. Man schaut, ob das Taxi eine Registriernummer hat- Wichtig! Der Zustand des Taxis entspricht trotz Registrierung dem eines Trabis nach einer Frontalkollision bei 120 km/h
3. Man sucht einen Sicherheitsgurt- vergeblich, aber der Taxifahrer hat auch keinen
4. Man klappert los. Dabei gibt es Herzschmerzmusik vom Feinsten, wobei der Taxifahrer leise irgendwas von "Armor" und "Corazon" mitsingt
5. Der Taxifahrer fängt mit der Kommunikation an. "Woher kommen Sie?"
6. Weiter mit dem Gespräch: "Ah, Deutschland. Und aus welchem Teil in D?", fragt er, obwohl er keine Stadt aus D kennt, oder weiss, wo es genau liegt
7. Die passierte Ampel, wie auch die Hälfte der vorherigen, war rot- aber hat ja geklappt... die anderen Autos hupen wild
8. Fast ein Unfall- Aber gerade noch an dem Wahnsinnigen aus der Querstraße vorbeigekommen und zehnmal gehupt
9. Taxifahrer sagt was von "total bekloppt, wie die anderen Leute hier fahren", wobei er nicht zur Straße schaut und sich die Tachonadel bedenklich nahe der 100 nähert
10. Fahrer sieht ein Mädel, wobei er eindeutige Zeichen macht und ihr ihr hinterherpfeift
11. Weiter mit der Kommunikation: "Wie sagt man noch in D? ´eil ´itler, oder? Achja ist schon lange vorbei!"
12. Taxifahrer weiss nicht mehr, wo es langgeht- ein Glück hat man den Preis festgemacht
13. Irgendwie kommt man doch an. Man bezahlt die drei Dollar (2,05 EUR) kostende zwanzigminütige Fahrt mit einem Zehndollarschein. Der Taxifahrer kratzt für dieses monströse Wechselgeld alles, was er in ominösen Ecken des Wagen finden kann, zusammen
Deutschland:
1. Man ruft ein Taxi. 10 Minuten später steht ein wenig freudlicher rauchender Mitfünfziger vor der Tür: "Taxi gerufen?"
2. Man steigt in das Schiff der Marke Mercedes ein, das nach Rauch stinkt
3. "Und wo sollsen hingehn?" wird genuschelt, wobei der Fahrer zur Straße blickt
4. Die Antwort wird mit einem alles bedeuten könnenden Grunzen erwidert
5. Der Fahrer schaltet Volksmusik auf NDR1 ein und pfeift dazu
6. Man rauscht bei mindestens 80 km/h daher
7. Schnell wird die gewünschte Adresse erreicht, man bezahlt 15 EUR.
8. Man verabschiedet sich kurz und der Taxifahrer fährt sofort mit Höchstgeschwindigkeit weg
Viele Grüße... Christian
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Diferencias entre Sudamérica y Alemania: Taxi, Taxi
En los ultimos años la vida de la gente en todo el mundo está acercándose rapidamente. Se puede escuchar “Modern Talking” en la selva ecuatoriana, se ve las mismas peliculas en los buses mientras de los pasajes, y McDonald´s y Coca Cola han conquistado el mundo, hasta los rincones más alejados.
Pero sin embrago o, mejor dicho, felizmente, quedan algunas diferencias en la vida de cada día en el mundo. Como un ejemplo precioso el tráfico en Sudamérica es una cosa distinta, inclusive el medio de transporte taxi. Mientras en Alemania, debido a los costos tan altos, es sólo por usar rara vez, acá se anda frecuentemente en taxi, por ejemplo para cruzar zonas inseguras o en la noche. En el siguiente se describe dos pasajes de taxi como se pueden ocurrir en Alemania y Sudamérica respectivamente….
Sudamérica:
1. Se intenta a parar un taxi y sube el brazo por corto tiempo. Uno de los taxis hará un frenado a fondo… O se asiente a un taxista pitando y pidiendo por la atención de un gringo. Uno parará seguramente…
2. Hay que ver si el taxi es registrado… importante!
3. El taxímetro esta roto- según el conductor. Se pone de acuerdo un precio que parece más que normal pero casi mas barato que un pasaje en un bus regional de Alemania.
4. La búsqueda de un cinturón de seguridad queda sin éxito. No importa- el conductor también no lo usa.
5. Se anda hacia la dirección o que el conductor piensa donde está. Se escucha a música romántica, mientras el conductor canta algo de “corazón” y “amor”.
6. Empezando con la conversación: “De donde es usted?”
7. “Ah Alemania… Y de que parte?” aunque no sabe completamente donde está Alemania, ni conociendo una ciudad de allá.
8. El semáforo recién cruzado fue rojo, como la mitad de los anteriores. Los otros coches pitan.
9. Casi un accidente- pero aún evadiendo del loco que viene de la calle lateral.
10. Comunicación. ”Los otros taxistas conducen como locos”, mientras mirando a una chica en la calle y el taxímetro acercándose al 100 km/h.
11. Que suerte, lo del precio fijo... El conductor parece perdido en la selva urbana.
12. Finalmente, se llega al destino y paga los tres dollares del pasaje con un billete de 10 … Para este suelto gigante el taxista junta todo el dinero que encuentra en rincones obscuros de su taxi.
13. El taxista se despide y pregunta cuando se regresara a Sudamérica.
Alemania:
1. Se llama a un taxi. 10 minutos después un gordo antipático, fumando, respirando fuerte por su colesterina alta, timbra. Pregunta “llamóauntaxi?”
2. Se entra el coche tipo barco de Mercedes, que huele de humo de cigarrillos.
3. Masculla “y? aondequierir?” mientras fumando y mirando a la calle.
4. Se dice la dirección. La respuesta del taxista es un gruñido que podría significar todo desde “claro, con placer (no muy probable) hasta “bueno, a mi no importa, ustedes no me gustan” (a lo mejor).
5. La aceleración del conductor se presiona en los asientos, no permitiendo a respirar.
6. El conductor prende el radio para escuchar música folklórica de Alemania.
7. Se va con 80 km/h, esperando que por lo menos este taxista no tenga problemas con el alcohol.
8. Rapidamente se llega a la dirección deseada y paga 20 dolares.
9. Sigue una despedida muy corta y el conductor inmediatamente desaparece en la noche acelerando su coche hasta el último...
Nos vemos...
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Freitag, 21. Dezember 2007
Was bisher geschah 3: Kolumbien- The Blast in Locolombia
roesi, 17:45h
Kolumbien hat wohl mit einem der schlechtesten Images der Welt zu kämpfen, denn was Menschen von dem Land "wissen", beschränkt sich auf ausschließlich solche Sachen: Pablo Escobar und seine Schergen, Überfälle auf Touristen, Kokain, Guerilla und Paramilitärs- von denen, wie man hören kann, immerhin ein Fünftel des Landes kontrolliert werden. Wenn man diese Sachen kennt, wundert man sich erst einmal, wie überhaupt Touristen nach Kolumbien kommen. Dazu kommt, dass diese erzählen, dass es sich um ein eigentlich sicheres und wunderschönes Land mit blütenweißen Stränden und freundlichen Leuten handelt- Gibt es etwa eine kleine Südseeinsel, die auch Kolumbien heißt? Die Ausführungen gehen doch zu weit auseinander...
Fangen wir mal von vorne an: Nachdem mir mein kolumbianischer Studienfreund Pablo die Adresse seines Bruders gab und ich ihn anfragte, ob ich ein paar Tage vorbeischauen könne, kam sofort die Antwort "ja klar komm vorbei, kein dingen, kannst bei mir schlafen". Dann gabs noch das Problem, das Busfahren in Kolumbien nun nicht den Ruf hat, sicher zu sein. Zu Recht, wenn man zehn Jahre zurückdenkt, denn damals kamen Übergriffe vor, wenn auch nicht so regelmäßig, wie man denkt. Heute hat aber dank des neuen Präsidenten eine verstärkte Absicherung der Verkehrswege und Ballungszentren stattgefunden und das Land ist diesen Zonen genauso sicher oder unsicher wie andere Länder hier auch. Ob es jetzt beruhigt, jeden Kilometer einen bewaffneten Soldaten an der Straße stehen zu sehen, sei mal dahingestellt, aber es wirkt und es fährt auch der Großteil der Kolumbianer wieder mit dem Bus. Da es von Quito doch ein gutes Stück nach Barranquilla- nämlich 50 Std. im Bus- ist, habe ich einen Zwischenstopp in Bogotá eingelegt. Leider habe ich dort nur einen Tag verbracht, man kann auch, wie Mitreisende mir sagten, einige Wochen verbringen und immer noch neue Sachen finden, was gar nicht so verwunderlich ist, denn die Stadt hat 8 Mio. Einwohner.

Aber weiter gings dann nach Barranquilla, einer Hafenstadt direkt an der Karibikküste. Dort wurde ich von Pablos Bruder abgeholt und zu bin mit ihm zu seiner Wohnung gefahren. Dass es nachts war, hat das Thermometer allerdings leider nicht mitbekommen- es waren um 10 Uhr noch 29 °C.
Ich habe in Barranquila gesagt, dass ich evtl. gerne mal einen Tauchkurs machen wollte, was in der Nähe sehr billig und gut möglich ist. Dann kam der Hammer, die Familie meinte, ich sollte doch einfach in ihr Ferienapartement in Santa Marta fahren, da kann man ja gut tauchen... Nur soviel zu dem Thema freundliche Leute!
Gesagt, getan und auf einmal saß ich in einem schönen Apartment, 100 m von einem palmenbesetzten weißsandigen Traumstrand entfernt- Und von anderen Gringotouristen nichts zu sehen, dank des "guten" Rufes des Landes. Wenn die Leute, die die typische Machu Pichu-Galapagos-Tour buchen, wüssten- Zum Glück tun sie es nicht, und so kostet ein Hähnchen-Empanada halt immer noch 35 cent.

Dann habe ich mich zum Tauchen ins eine Stunde entfernte Taganga aufgmacht, was wirklich ein schönes verträumtes Örtchen von vielleicht 2000 Nasen ist. In der Umgebung gibt es nette Strände, aber vor allem Tauchen kann man dort ausgezeichnet, und so ist es mittlerweile ein Gehiemtipp für Freaks aus aller Herren Länder. Es gibt mehre Schulen dort, und zum Glück habe ich mich für "Octopus" entschieden- Absolut nette und lockere Leute, dabei noch eine gute Ausrüstung und nicht teuer.
Dann gings ans Tauchen, eine wirklich einmalige Sache. Zunächst muss man einige Übungen machen, aber im Grunde ist die Sache relativ einfach, solange man nicht immer die Brille voller Wasser hat. In Taganga ist das maritime Leben noch sehr unberührt und man hat eine unglaublich klare Sicht, da das Meer sehr ruhig ist. Auf der Oberfläche ist es wahrscheinlich sehr schwer möglich, einen von Menschenhand dermaßen unberührten Ort ausfindig zu machen. Sobald man unten ist, gibt es aber nichts mehr davon und der Mensch ist nur mehr der Gast. Manchmal vergisst man einfach das Wasser und wähnt sich an irgendeinem merkwürdigen und einzigartigem Ort, durch den man hindurchschwebt, wenn man zB über sich auf einmal ein wahre Wand aus Fischen sieht. Eindrucksvoll war auch der Nachttauchgang- sehr witzig, schlafende Fische zu sehen, während man durch die Dunkelheit schwimmt. Wenn man die Taschenlampe ausschaltet und mit den Armen herumfuchtelt, wird es gespenstisch, denn auf einmal fängt das Plankton an wie tausende bunte Sterne an zu leuchten. Abgefahren! Nach 7 Tauchgängen wars dann leider vorbei, aber das war sicher nicht das letzte Mal, zumal ich ja jetzt den ersten Tauchschein habe und damit schon mehr machen kann...
Das folgende Wochenende gehörte dem "Befreiungskampf Kubas" und dem Feiern des äußerst "schweren" Abschlussexamens des Kurses an. Zumeist am Strand, haben wir in einer durch Tauchschulleuten, Hostelmitbewohnern und deren Freunden immer größer werdenden Gruppe einige nette Treffen gehabt.
Ich bin dann oft, wenn ich nicht die Nacht dort verbracht habe, in das Apartment gefahren, denn in dem Ort war es mindestens genauso schön und vor allem entspannter! Der Ort ist eher eine Hochburg der Einheinmischen und abends ist immer, auch in der Woche, allgemeines Treffen am Strand angesagt, wobei zu den Tönen karibischer Musik, die von meist wirklich guten Gruppen live dargeboten wird, kollektiv getanzt wird. Tja, wenn es auch immer nachts knapp 30 °C sind, fällt Lebensfreude nicht gerade schwer, wie es aussieht...

Meine Heimat in Taganga wurde in der Zeit das Bay View Hostel, über das ich immer nur noch staunen kann: Die größten Wohnbereiche, die ich überhaupt gesehen habe, mit 2 TV, DVD-Playern, Stereoanlage, Hängematten und tiefen Sesseln. Dazu eine Küche, die alle Geräte hat, die man irgendwie zum Essenmachen braucht, und draussen gibts auch noch eine nette Abhängecke. Die Zimmer haben alle Balkon und eine Extrahängematte. Alles ist sauber, da dass Hostel erst gerade aufgemacht hat. Dazu kommt noch der Flughafenbringservice, Fahrservice zum nahen Tayrona-Nationalpark und meist gibts auch noch eine Flasche Rum abends gratis. Der ganze Spass hat unglaubliche 4 EUR die Nacht gekostet.Nur zur Info: Bei den meisten Hostels scheitert es schon bei der Sauberkeit und Stereoanlage ist purer Luxus- und das beste: Der Laden ist noch lange nicht fertig, es kommen noch ein Abhängbereich draussen mit Pool und eine Bar dazu. Die Atmosphäre war ebenfalls einfach gut, da alle Leute aus der Tauchschule dort gelebt haben- die Besitzer sind befreundet- und auch die Tauchlehrer und deren leute schauen abends vorbei, so dass immer mehr Leute da waren als im Hostel lebten.

Nach dem Wochenende wurden wir zum Tayrona-Nationalpark gebracht, der ca. 50 km entfernt ist und in dem es ungefähr 2 Läden und ausschließlich Hängemattenunterkünfte oder Campingflächen gibt, dafür aber unendliche viele wunderschöne Strände und Regenwald, der bis bis ans Meer reicht. Wenn der Laden mal etwas touristisch erschlossen würde- ist er aber noch nicht, zum Glück, also mussten wir uns 2 Stunden mit all unseren Klamotten und Nahrungssmitteln für 3 Tage durch manchmal knietiefen Matsch kämpfen. Man kann auch Pferde mieten, was sehr schön ist, aber ein Problem hervorruft, denn die Tiere gehen über die gliechen Wege und auch ihr Geschäft. Also stapft man munter durch eine Mischung aus Schlamm und auch etwas natürlichem Dünger-- Ich hatte selten eine so gute Dusche wie danach. Aber was solls, die Natur in dem Park ist die Sache absolut wert.
Die abendlichen Treffen wurden wieder einmal an den Strand gelegt und dank der absolut netten Leute aus dem Hostel eine sehr witzige Sache, außer dass die Pferde und Esel des Parks nachts fast alle unsere Vorräte genascht haben. Die zweite Nacht haben wir in einem, auf einem Hügel direkt zwischen zwei Stränden positionierten, Hängematten-"Penthouse" verbracht. Unglaubliche Aussicht, aber leider ist es abends etwas sehr windig und einige haben sehr gefroren- irgendwie hat mich das Gefriere etwas an Schottland erinnert, wobei man das ja eigentlich nicht in der Karibik erwartet...
Noch was zum Thema Schottland: Das Wort "Scotland" hört sich aus meinem Mund angeblich an wie bei den Originalschotten, was nebem dem sonst vorgetragenen "Genglisch" wohl doch ein kleines bisschen aus der Rolle fällt und die mitgefahrerenen Engländer ein kleines bisschen amüsierte- Tja, Adel verpflichtet! :D
Nach dieser Zeit ging es wieder zurück, wo für die meisten Leute nun wirklich die letzten Tage angebrochen sind. Die ersten Nasen mussten sich aufmachen, was insbesondere schwerfällt, wenn man nicht weiterreist, sondern vom karibischen Paradies direkt in die (nass-)kalte Heimat muss. Mein Tag der Dämmerung war der Samstag, so dass ich leider nicht mehr mitbekommen habe, wie der ganze Hosteltross mit Tauchlehrern auf eine benachbarte Insel zu einer Art Abschiedsfeier aufbrach... Ich bin weggefahren, um die letzten Tage in der Familie von Pablo in Barranquilla zu verbringen- Viel Zeit in Kolumbien blieb nämlich nicht mehr, da wenig später der Flug nach Chile ging und in Quito noch einige Dinge zu erledigen waren--Schade, wenn man so frühzeitig aufbrechen muss, denn eigentlich habe ich noch einige absolute kolumbianische Highlights verpasst. Aber wie man sagt, "heut´ ist nicht das Ende aller Tage"...
Die Reise zurück nach Ecuador sollte diesmal ein Flug sein, da ich wirklich noch etwas mehr vom Land sehen wollte und dieses mal mir die 50 Stunden Busfahrt nach Quito ersparen wollte. Einen Tag hatte ich dann noch als Stopover in Bogotá, um doch mal etwas mehr von dieser Riesenstadt zu sehen und mich mit einigen Bekannten zu treffen. Tja, und was folgte, war dann wieder ein Lehrbeispiel kolumbianischer Gastfreundlichkeit. Wir gingen mit einigen Leuten in die "Zona Rosa", was hier immer die Kneipenbezirke bezeichnet, die im Fälle Bogotás doch sehr groß ausfällt. Mir wurden einige nette Lädchen gezeigt- ein weiterer sehr witziger Abend in Kolumbien und hatte einmal mehr das Gefühl, dieses nette Stückchen Erde viel zu früh zu verlassen- aber ich musste dann irgendwann ins Hostel zurück, da ich frühmorgens einen Flug hatte. Und so gings dann ohne nennenswerten Schlaf in meine südamerikanische Heimat Quito zurück, wo mich zum Glück zumindest Sonnenschein erwartete, so dass der Kulturschock nicht allzu groß war...
Zum Thema Kolumbien möchte ich noch etwas hinzufügen. Man sollte vielleicht versuchen, eben nicht nur die sicherlich existierende Guerillakriminalität zu sehen- die aber, zum Beispiel, erstens deutlich zurückgegangen ist und zweitens überhaupt nur in den abgelegenen Gebieten und nicht in den Ballungsgebieten existiert und existierte. Es ist nun nicht gerade so, dass man in Bogotá auf einmal einem Häuserkampf begegnet, auch wenn der Stereotyp so aussieht. Dank der neuen Politik ist Kolumbien in den letzten Jahren auch in Bezug auf Busreisen sehr sicher geworden. Man reist zum Beispiel deutlich ungefährlicher als im allseits beliebte Brasilien, wie mir jeder Mensch, der dort war, erzählte.
So das wars auch schonmal von meinen Reisen im Norden des südamerikanischen Kontinents; bald darauf ging mein Flugzeug nach Santiago de Chile. Ein Glück ist, dass dort gerade eine Bekannte aus Ecuador weilt, die übrigens, und das ist mal hart, den ganzen Weg von Quito nach Santiago in einer 5 Tages Bustour hinter sich gebtracht hat( !!). Nachdem mir wirklich jeder erzaehlt hat, dass das chilenische Spanisch absolut unverständlich ist- was ich auch in etwa bestätigen kann- bin ich doch ganz froh über etwas Hilfe.
Hasta luego!!
Christian
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Qué ha pasado 3: Qué bestia en Locolombia!!
Para empezar…: Colombia posiblemente es un país que tiene una de las peores reputaciones del mundo. Lo que la gente sabe se limita a cosas como las siguientes: Pablo Escobar y sus ladrones, capturas de turistas, cocaína, paramilitares y las FARC- que, como dicen, tienen al menos un quinto del territorio colombiano bajo su poder…
Si se escucha esto, se asombra como los turistas pueden ir allá y además, como siempre cuentan que es un país hermoso y no tan peligroso como dicen, con playas blancas y gente amable…
Pues, hay una isla en el océano austral que también se llama Colombia? No puede ser el mismo país- Las cuentas son tan diferentes….
Y por qué estuve allá?
Mi amigo Pablo, un colombiano de Barranquilla, me dijo que podría visitar su familia y me dio el correo de su hermano - le pregunté si le podría visitar y directamente siguió la respuesta – “si, no hay problema y puedes dormir en mi casa”. Bueno, los viajes en el bus por las capturas de turistas no tienen la reputación de ser muy seguros… Pero por lo menos la Panamericana de Quito hacia Bogotá es segura... Se puede discutir si se siente mucha seguridad viendo a un soldado con armas enormes cada 500 m durante el paisaje -. Por lo que toma bastante tiempo - 50 hrs.- viajar de Quito a la costa caribeña en el bus, hice una pausa en Bogotá…
Después de un paseo corto en Bogotá mi camino me guió a Barranquilla, que es una ciudad grande en la costa caribeña y tiene mucha importancia como puerto mayor de la costa… Jairo, el hermano de Pablo me recibió y fuimos a su departamento. Era noche, pero lamentablemente el termómetro mostró temperaturas del día… 29º C a las 10 de la noche… Aparte del hecho que mi cuerpo solo lentamente se acostumbró al calor, la estadía era bastante linda… La primera vez en la costa caribeña!!! Me ofrecieron pasear un rato en su apartamento en Santa Marta -este hecho sería algo por el tema de gente amable en Colombia, sin duda como se ve- Y allá mismo se puede bucear, que siempre ha sido un gran sueño mío!! En este lugar por la ausencia de las masas de turistas todavía los buceos son bastante baratos…
Después de dos días lindos y relajados me fui a bucear a Taganga, situado una hora en el bus del departamento, que es un pueblo pequeño de aproximadamente 2000 personas… Luego buceaba que realmente es una cosa increíble… Sería bastante difícil encontrar un lugar más diferente del mundo superficial que este…. Cuando se está abajo en el agua no hay nada de esto, y más, el hombre es sólo un huésped en la vida marítima… A veces se olvida el agua y parece un lugar único y misterioso en que se flota, por ejemplo, cuando se ve una pared de pescado encima de sí mismo… El buceo de la noche era solo impresionante -chistoso ver peces durmiendo mientras nadabamos en la oscuridad… Cuando apagamos la linternilla y cimbramos con los brazos, el plancton empezó a brillar como miles de estrellas de colores…!!! Increíble….
Para bucear mi hogar era el BayView Hostal que realmente ofrece un servicio muy bueno… Las áreas comunes más grandes que he visto en todo mi viaje, con 2 televisiones, DVD-jugador, stereo, hamacas y sofás agradables y todas las habitaciones tienen balcón con una hamaca extra… Además el dueño esta cuidando bastante a sus huéspedes y regala botellas de Ron…
Aparte de las fiestas en la playa el fin de semana estaba en el apartamento porque Santa Marta es un lugar igual lindo pero un poco más tranquilo… Es un destino famoso de colombianos y como colombianos todos están disfrutando su tiempo… La playa misma igualmente es el lugar de las reuniones de toda la gente que había allá para bailar música folclórica tocada por lindos grupos en vivo… Viva la cumbia…!!! Es increíble mirar a gente de todas las edades bailando, disfrutando y riendo juntos… La alegría de la vida es una cosa que los alemanes realmente pueden aprender de los colombianos… aunque obviamente es mas fácil alegrarse en temperaturas alrededor de 30ºC... por la noche…
Después de algunas fiestas nos tuvimos que relajar y quizás el Parque Nacional Tayrona puede ser uno de los mejores lugares que hay para hacer eso… En este Parque no hay nada más que alojamiento de hamacas y prados para carpas, no hay casas y solo algo como 2 tiendas, montones de playas y una selva que directamente llega hasta el mar caribeño… Bueno otra vez: Si este lugar fuera desarrollado para turistas esta tranquilidad quedaría en el pasado -bueno todavía no es, por suerte…
Entonces tuvimos que caminar 2 hrs. en el lodo -que llegó a las rodillas- con toda la alimentación (o sea ron, pan y atún) y ropa para tres días… Se puede rentar caballos que es bastante rico sin duda... Pero también da problemas, porque una característica de los caballos es que no son mascotas, y entonces usaban todas las vías como baño, mientras nosotros íbamos caminando… Que lindo!!! :( Quizás nunca en mi vida me he duchado mejor que tras esto…
Las reuniones de la noche tuvieron lugar - como puede ser diferente - en la playa.. Sólo en la primera noche, cuando nos fuimos de la playa vimos que.... los caballos y los burros se comieron toda nuestra comida! La coincidencia fue que comieron la alimentación que tuvimos que arrastrar antes a través del lodo mezclado con excrementos de ellos mismos… Por lo menos una de las dos tiendas estaba a mitad de camino, a donde caminamos después. Qué suerte...!
Bueno después del tiempo en el parque y cargado con muchísimos piquetes de mosquitos regresamos a la civilización…
Entonces después me fui de Colombia e hice una escala en Bogotá... Allá me encontré con una amiga y nos fuimos a la zona rosa - que no es nada sucio (como la “zona roja” en Alemania) pero es sólo la descripción colombo-ecuatoriana de áreas con muchos bares... lo disfruté y otra vez tuve la impresión de salir demasiado temprano… Sin descanso me fui al aeropuerto y poco después llegué a Quito. Que, por lo menos, presentó un tiempo mejor que antes de mi salida y el shock no fue tan grande…
Por el tema de Colombia quería añadir unos comentarios… Obviamente es un país con problemas- pero se trata de ver las cosas positivas que un país ofrece. O sea también nosotros profiramos que hay gente viendo que Alemania tiene más que los 12 años de los Nazis… Y además no se encuentra una lucha con las FARC en Bogotá o los centros grandes, aunque el pensamiento del mundo sobre Colombia es así… Están y siempre han estado en zonas rurales que normalmente como turista no se visitan ... La situación de la seguridad, como se puede ver a la vista de los paisajes en el bus, se mejoró un poco en los últimos años… Por ejemplo el famoso Brasil está igual, si no más peligroso…
Hasta luego!!!
Fangen wir mal von vorne an: Nachdem mir mein kolumbianischer Studienfreund Pablo die Adresse seines Bruders gab und ich ihn anfragte, ob ich ein paar Tage vorbeischauen könne, kam sofort die Antwort "ja klar komm vorbei, kein dingen, kannst bei mir schlafen". Dann gabs noch das Problem, das Busfahren in Kolumbien nun nicht den Ruf hat, sicher zu sein. Zu Recht, wenn man zehn Jahre zurückdenkt, denn damals kamen Übergriffe vor, wenn auch nicht so regelmäßig, wie man denkt. Heute hat aber dank des neuen Präsidenten eine verstärkte Absicherung der Verkehrswege und Ballungszentren stattgefunden und das Land ist diesen Zonen genauso sicher oder unsicher wie andere Länder hier auch. Ob es jetzt beruhigt, jeden Kilometer einen bewaffneten Soldaten an der Straße stehen zu sehen, sei mal dahingestellt, aber es wirkt und es fährt auch der Großteil der Kolumbianer wieder mit dem Bus. Da es von Quito doch ein gutes Stück nach Barranquilla- nämlich 50 Std. im Bus- ist, habe ich einen Zwischenstopp in Bogotá eingelegt. Leider habe ich dort nur einen Tag verbracht, man kann auch, wie Mitreisende mir sagten, einige Wochen verbringen und immer noch neue Sachen finden, was gar nicht so verwunderlich ist, denn die Stadt hat 8 Mio. Einwohner.

Aber weiter gings dann nach Barranquilla, einer Hafenstadt direkt an der Karibikküste. Dort wurde ich von Pablos Bruder abgeholt und zu bin mit ihm zu seiner Wohnung gefahren. Dass es nachts war, hat das Thermometer allerdings leider nicht mitbekommen- es waren um 10 Uhr noch 29 °C.
Ich habe in Barranquila gesagt, dass ich evtl. gerne mal einen Tauchkurs machen wollte, was in der Nähe sehr billig und gut möglich ist. Dann kam der Hammer, die Familie meinte, ich sollte doch einfach in ihr Ferienapartement in Santa Marta fahren, da kann man ja gut tauchen... Nur soviel zu dem Thema freundliche Leute!
Gesagt, getan und auf einmal saß ich in einem schönen Apartment, 100 m von einem palmenbesetzten weißsandigen Traumstrand entfernt- Und von anderen Gringotouristen nichts zu sehen, dank des "guten" Rufes des Landes. Wenn die Leute, die die typische Machu Pichu-Galapagos-Tour buchen, wüssten- Zum Glück tun sie es nicht, und so kostet ein Hähnchen-Empanada halt immer noch 35 cent.

Dann habe ich mich zum Tauchen ins eine Stunde entfernte Taganga aufgmacht, was wirklich ein schönes verträumtes Örtchen von vielleicht 2000 Nasen ist. In der Umgebung gibt es nette Strände, aber vor allem Tauchen kann man dort ausgezeichnet, und so ist es mittlerweile ein Gehiemtipp für Freaks aus aller Herren Länder. Es gibt mehre Schulen dort, und zum Glück habe ich mich für "Octopus" entschieden- Absolut nette und lockere Leute, dabei noch eine gute Ausrüstung und nicht teuer.
Dann gings ans Tauchen, eine wirklich einmalige Sache. Zunächst muss man einige Übungen machen, aber im Grunde ist die Sache relativ einfach, solange man nicht immer die Brille voller Wasser hat. In Taganga ist das maritime Leben noch sehr unberührt und man hat eine unglaublich klare Sicht, da das Meer sehr ruhig ist. Auf der Oberfläche ist es wahrscheinlich sehr schwer möglich, einen von Menschenhand dermaßen unberührten Ort ausfindig zu machen. Sobald man unten ist, gibt es aber nichts mehr davon und der Mensch ist nur mehr der Gast. Manchmal vergisst man einfach das Wasser und wähnt sich an irgendeinem merkwürdigen und einzigartigem Ort, durch den man hindurchschwebt, wenn man zB über sich auf einmal ein wahre Wand aus Fischen sieht. Eindrucksvoll war auch der Nachttauchgang- sehr witzig, schlafende Fische zu sehen, während man durch die Dunkelheit schwimmt. Wenn man die Taschenlampe ausschaltet und mit den Armen herumfuchtelt, wird es gespenstisch, denn auf einmal fängt das Plankton an wie tausende bunte Sterne an zu leuchten. Abgefahren! Nach 7 Tauchgängen wars dann leider vorbei, aber das war sicher nicht das letzte Mal, zumal ich ja jetzt den ersten Tauchschein habe und damit schon mehr machen kann...
Das folgende Wochenende gehörte dem "Befreiungskampf Kubas" und dem Feiern des äußerst "schweren" Abschlussexamens des Kurses an. Zumeist am Strand, haben wir in einer durch Tauchschulleuten, Hostelmitbewohnern und deren Freunden immer größer werdenden Gruppe einige nette Treffen gehabt.
Ich bin dann oft, wenn ich nicht die Nacht dort verbracht habe, in das Apartment gefahren, denn in dem Ort war es mindestens genauso schön und vor allem entspannter! Der Ort ist eher eine Hochburg der Einheinmischen und abends ist immer, auch in der Woche, allgemeines Treffen am Strand angesagt, wobei zu den Tönen karibischer Musik, die von meist wirklich guten Gruppen live dargeboten wird, kollektiv getanzt wird. Tja, wenn es auch immer nachts knapp 30 °C sind, fällt Lebensfreude nicht gerade schwer, wie es aussieht...

Meine Heimat in Taganga wurde in der Zeit das Bay View Hostel, über das ich immer nur noch staunen kann: Die größten Wohnbereiche, die ich überhaupt gesehen habe, mit 2 TV, DVD-Playern, Stereoanlage, Hängematten und tiefen Sesseln. Dazu eine Küche, die alle Geräte hat, die man irgendwie zum Essenmachen braucht, und draussen gibts auch noch eine nette Abhängecke. Die Zimmer haben alle Balkon und eine Extrahängematte. Alles ist sauber, da dass Hostel erst gerade aufgemacht hat. Dazu kommt noch der Flughafenbringservice, Fahrservice zum nahen Tayrona-Nationalpark und meist gibts auch noch eine Flasche Rum abends gratis. Der ganze Spass hat unglaubliche 4 EUR die Nacht gekostet.Nur zur Info: Bei den meisten Hostels scheitert es schon bei der Sauberkeit und Stereoanlage ist purer Luxus- und das beste: Der Laden ist noch lange nicht fertig, es kommen noch ein Abhängbereich draussen mit Pool und eine Bar dazu. Die Atmosphäre war ebenfalls einfach gut, da alle Leute aus der Tauchschule dort gelebt haben- die Besitzer sind befreundet- und auch die Tauchlehrer und deren leute schauen abends vorbei, so dass immer mehr Leute da waren als im Hostel lebten.

Nach dem Wochenende wurden wir zum Tayrona-Nationalpark gebracht, der ca. 50 km entfernt ist und in dem es ungefähr 2 Läden und ausschließlich Hängemattenunterkünfte oder Campingflächen gibt, dafür aber unendliche viele wunderschöne Strände und Regenwald, der bis bis ans Meer reicht. Wenn der Laden mal etwas touristisch erschlossen würde- ist er aber noch nicht, zum Glück, also mussten wir uns 2 Stunden mit all unseren Klamotten und Nahrungssmitteln für 3 Tage durch manchmal knietiefen Matsch kämpfen. Man kann auch Pferde mieten, was sehr schön ist, aber ein Problem hervorruft, denn die Tiere gehen über die gliechen Wege und auch ihr Geschäft. Also stapft man munter durch eine Mischung aus Schlamm und auch etwas natürlichem Dünger-- Ich hatte selten eine so gute Dusche wie danach. Aber was solls, die Natur in dem Park ist die Sache absolut wert.
Die abendlichen Treffen wurden wieder einmal an den Strand gelegt und dank der absolut netten Leute aus dem Hostel eine sehr witzige Sache, außer dass die Pferde und Esel des Parks nachts fast alle unsere Vorräte genascht haben. Die zweite Nacht haben wir in einem, auf einem Hügel direkt zwischen zwei Stränden positionierten, Hängematten-"Penthouse" verbracht. Unglaubliche Aussicht, aber leider ist es abends etwas sehr windig und einige haben sehr gefroren- irgendwie hat mich das Gefriere etwas an Schottland erinnert, wobei man das ja eigentlich nicht in der Karibik erwartet...
Noch was zum Thema Schottland: Das Wort "Scotland" hört sich aus meinem Mund angeblich an wie bei den Originalschotten, was nebem dem sonst vorgetragenen "Genglisch" wohl doch ein kleines bisschen aus der Rolle fällt und die mitgefahrerenen Engländer ein kleines bisschen amüsierte- Tja, Adel verpflichtet! :D
Nach dieser Zeit ging es wieder zurück, wo für die meisten Leute nun wirklich die letzten Tage angebrochen sind. Die ersten Nasen mussten sich aufmachen, was insbesondere schwerfällt, wenn man nicht weiterreist, sondern vom karibischen Paradies direkt in die (nass-)kalte Heimat muss. Mein Tag der Dämmerung war der Samstag, so dass ich leider nicht mehr mitbekommen habe, wie der ganze Hosteltross mit Tauchlehrern auf eine benachbarte Insel zu einer Art Abschiedsfeier aufbrach... Ich bin weggefahren, um die letzten Tage in der Familie von Pablo in Barranquilla zu verbringen- Viel Zeit in Kolumbien blieb nämlich nicht mehr, da wenig später der Flug nach Chile ging und in Quito noch einige Dinge zu erledigen waren--Schade, wenn man so frühzeitig aufbrechen muss, denn eigentlich habe ich noch einige absolute kolumbianische Highlights verpasst. Aber wie man sagt, "heut´ ist nicht das Ende aller Tage"...
Die Reise zurück nach Ecuador sollte diesmal ein Flug sein, da ich wirklich noch etwas mehr vom Land sehen wollte und dieses mal mir die 50 Stunden Busfahrt nach Quito ersparen wollte. Einen Tag hatte ich dann noch als Stopover in Bogotá, um doch mal etwas mehr von dieser Riesenstadt zu sehen und mich mit einigen Bekannten zu treffen. Tja, und was folgte, war dann wieder ein Lehrbeispiel kolumbianischer Gastfreundlichkeit. Wir gingen mit einigen Leuten in die "Zona Rosa", was hier immer die Kneipenbezirke bezeichnet, die im Fälle Bogotás doch sehr groß ausfällt. Mir wurden einige nette Lädchen gezeigt- ein weiterer sehr witziger Abend in Kolumbien und hatte einmal mehr das Gefühl, dieses nette Stückchen Erde viel zu früh zu verlassen- aber ich musste dann irgendwann ins Hostel zurück, da ich frühmorgens einen Flug hatte. Und so gings dann ohne nennenswerten Schlaf in meine südamerikanische Heimat Quito zurück, wo mich zum Glück zumindest Sonnenschein erwartete, so dass der Kulturschock nicht allzu groß war...
Zum Thema Kolumbien möchte ich noch etwas hinzufügen. Man sollte vielleicht versuchen, eben nicht nur die sicherlich existierende Guerillakriminalität zu sehen- die aber, zum Beispiel, erstens deutlich zurückgegangen ist und zweitens überhaupt nur in den abgelegenen Gebieten und nicht in den Ballungsgebieten existiert und existierte. Es ist nun nicht gerade so, dass man in Bogotá auf einmal einem Häuserkampf begegnet, auch wenn der Stereotyp so aussieht. Dank der neuen Politik ist Kolumbien in den letzten Jahren auch in Bezug auf Busreisen sehr sicher geworden. Man reist zum Beispiel deutlich ungefährlicher als im allseits beliebte Brasilien, wie mir jeder Mensch, der dort war, erzählte.
So das wars auch schonmal von meinen Reisen im Norden des südamerikanischen Kontinents; bald darauf ging mein Flugzeug nach Santiago de Chile. Ein Glück ist, dass dort gerade eine Bekannte aus Ecuador weilt, die übrigens, und das ist mal hart, den ganzen Weg von Quito nach Santiago in einer 5 Tages Bustour hinter sich gebtracht hat( !!). Nachdem mir wirklich jeder erzaehlt hat, dass das chilenische Spanisch absolut unverständlich ist- was ich auch in etwa bestätigen kann- bin ich doch ganz froh über etwas Hilfe.
Hasta luego!!
Christian
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Qué ha pasado 3: Qué bestia en Locolombia!!
Para empezar…: Colombia posiblemente es un país que tiene una de las peores reputaciones del mundo. Lo que la gente sabe se limita a cosas como las siguientes: Pablo Escobar y sus ladrones, capturas de turistas, cocaína, paramilitares y las FARC- que, como dicen, tienen al menos un quinto del territorio colombiano bajo su poder…
Si se escucha esto, se asombra como los turistas pueden ir allá y además, como siempre cuentan que es un país hermoso y no tan peligroso como dicen, con playas blancas y gente amable…
Pues, hay una isla en el océano austral que también se llama Colombia? No puede ser el mismo país- Las cuentas son tan diferentes….
Y por qué estuve allá?
Mi amigo Pablo, un colombiano de Barranquilla, me dijo que podría visitar su familia y me dio el correo de su hermano - le pregunté si le podría visitar y directamente siguió la respuesta – “si, no hay problema y puedes dormir en mi casa”. Bueno, los viajes en el bus por las capturas de turistas no tienen la reputación de ser muy seguros… Pero por lo menos la Panamericana de Quito hacia Bogotá es segura... Se puede discutir si se siente mucha seguridad viendo a un soldado con armas enormes cada 500 m durante el paisaje -. Por lo que toma bastante tiempo - 50 hrs.- viajar de Quito a la costa caribeña en el bus, hice una pausa en Bogotá…
Después de un paseo corto en Bogotá mi camino me guió a Barranquilla, que es una ciudad grande en la costa caribeña y tiene mucha importancia como puerto mayor de la costa… Jairo, el hermano de Pablo me recibió y fuimos a su departamento. Era noche, pero lamentablemente el termómetro mostró temperaturas del día… 29º C a las 10 de la noche… Aparte del hecho que mi cuerpo solo lentamente se acostumbró al calor, la estadía era bastante linda… La primera vez en la costa caribeña!!! Me ofrecieron pasear un rato en su apartamento en Santa Marta -este hecho sería algo por el tema de gente amable en Colombia, sin duda como se ve- Y allá mismo se puede bucear, que siempre ha sido un gran sueño mío!! En este lugar por la ausencia de las masas de turistas todavía los buceos son bastante baratos…
Después de dos días lindos y relajados me fui a bucear a Taganga, situado una hora en el bus del departamento, que es un pueblo pequeño de aproximadamente 2000 personas… Luego buceaba que realmente es una cosa increíble… Sería bastante difícil encontrar un lugar más diferente del mundo superficial que este…. Cuando se está abajo en el agua no hay nada de esto, y más, el hombre es sólo un huésped en la vida marítima… A veces se olvida el agua y parece un lugar único y misterioso en que se flota, por ejemplo, cuando se ve una pared de pescado encima de sí mismo… El buceo de la noche era solo impresionante -chistoso ver peces durmiendo mientras nadabamos en la oscuridad… Cuando apagamos la linternilla y cimbramos con los brazos, el plancton empezó a brillar como miles de estrellas de colores…!!! Increíble….
Para bucear mi hogar era el BayView Hostal que realmente ofrece un servicio muy bueno… Las áreas comunes más grandes que he visto en todo mi viaje, con 2 televisiones, DVD-jugador, stereo, hamacas y sofás agradables y todas las habitaciones tienen balcón con una hamaca extra… Además el dueño esta cuidando bastante a sus huéspedes y regala botellas de Ron…
Aparte de las fiestas en la playa el fin de semana estaba en el apartamento porque Santa Marta es un lugar igual lindo pero un poco más tranquilo… Es un destino famoso de colombianos y como colombianos todos están disfrutando su tiempo… La playa misma igualmente es el lugar de las reuniones de toda la gente que había allá para bailar música folclórica tocada por lindos grupos en vivo… Viva la cumbia…!!! Es increíble mirar a gente de todas las edades bailando, disfrutando y riendo juntos… La alegría de la vida es una cosa que los alemanes realmente pueden aprender de los colombianos… aunque obviamente es mas fácil alegrarse en temperaturas alrededor de 30ºC... por la noche…
Después de algunas fiestas nos tuvimos que relajar y quizás el Parque Nacional Tayrona puede ser uno de los mejores lugares que hay para hacer eso… En este Parque no hay nada más que alojamiento de hamacas y prados para carpas, no hay casas y solo algo como 2 tiendas, montones de playas y una selva que directamente llega hasta el mar caribeño… Bueno otra vez: Si este lugar fuera desarrollado para turistas esta tranquilidad quedaría en el pasado -bueno todavía no es, por suerte…
Entonces tuvimos que caminar 2 hrs. en el lodo -que llegó a las rodillas- con toda la alimentación (o sea ron, pan y atún) y ropa para tres días… Se puede rentar caballos que es bastante rico sin duda... Pero también da problemas, porque una característica de los caballos es que no son mascotas, y entonces usaban todas las vías como baño, mientras nosotros íbamos caminando… Que lindo!!! :( Quizás nunca en mi vida me he duchado mejor que tras esto…
Las reuniones de la noche tuvieron lugar - como puede ser diferente - en la playa.. Sólo en la primera noche, cuando nos fuimos de la playa vimos que.... los caballos y los burros se comieron toda nuestra comida! La coincidencia fue que comieron la alimentación que tuvimos que arrastrar antes a través del lodo mezclado con excrementos de ellos mismos… Por lo menos una de las dos tiendas estaba a mitad de camino, a donde caminamos después. Qué suerte...!
Bueno después del tiempo en el parque y cargado con muchísimos piquetes de mosquitos regresamos a la civilización…
Entonces después me fui de Colombia e hice una escala en Bogotá... Allá me encontré con una amiga y nos fuimos a la zona rosa - que no es nada sucio (como la “zona roja” en Alemania) pero es sólo la descripción colombo-ecuatoriana de áreas con muchos bares... lo disfruté y otra vez tuve la impresión de salir demasiado temprano… Sin descanso me fui al aeropuerto y poco después llegué a Quito. Que, por lo menos, presentó un tiempo mejor que antes de mi salida y el shock no fue tan grande…
Por el tema de Colombia quería añadir unos comentarios… Obviamente es un país con problemas- pero se trata de ver las cosas positivas que un país ofrece. O sea también nosotros profiramos que hay gente viendo que Alemania tiene más que los 12 años de los Nazis… Y además no se encuentra una lucha con las FARC en Bogotá o los centros grandes, aunque el pensamiento del mundo sobre Colombia es así… Están y siempre han estado en zonas rurales que normalmente como turista no se visitan ... La situación de la seguridad, como se puede ver a la vista de los paisajes en el bus, se mejoró un poco en los últimos años… Por ejemplo el famoso Brasil está igual, si no más peligroso…
Hasta luego!!!
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