Freitag, 7. Dezember 2007
Was bisher geschah 2: Playas frias y puentes altos
Nachdem ich mich in die Hölle des Neuerlernens einer Sprache begeben habe, gab es nun anderes zu tun und ich machte mich in die "weite" Welt Ecuadors auf, um das durchtriebene Leben eines Rucksacktouristen zu führen.

So führte mich mein Weg zum Pazifik, wo ich mindestens 30 °C und Sonne erwartete, schliesslich ist das hier ja tropisches Klima- was sich leider als Trugschluss herausstellte. Die erste Tour bei bewölkten 20 °C führte mich auf die Isla de la Plata. Die Insel wird entweder als "Galapagos für Arme" oder wahlweise als "Galapagos für Ecuadorianer" bezeichnet. Das hört sich erstmal abwertend an, ist aber leider trotzdem Realität, denn ich habe jedenfalls bisher noch keinen Ecuadorianer getroffen, der es auf die Inseln geschafft hat. Ist wohl kein Wunder bei Kosten um 1500 $ pro Woche.
Aber auch in der Light-Version gibt es ähnliche Tiere aus Galapaos, vor allem der Blaufußtölpel ist schon die Reise wert. Tatsächlich ziehen die Tiere völlig ohne Angst direkt am Weg ihre Neugeborenen auf, brüten und lassen sich durch nichts stören.



Weiterhin ging es im schönen Machlilla-Nationalpark an einen einsamen Pazifikstrand, und als ob Petrus gewusst hätte, dass ich Jahre an keinem vernünftigen Strand mehr war, öffnete er die dichte Wolkendecke und ließ die Äquatorsonne auf diesen Fleck herunterbrennen- Nur war damit seine Güte erschöpft und es blieb der einzige sonnige Tag an der Küste.

Als das Wochenende anbrach, waren meine Batterien wieder aufgefüllt und der Weg führte weiter in die Surf/Abhäng/Partyhochburg Montanita, die sowohl bei Touristen, als auch bei Einheimischen den Ruf als DER Ort zum absoluten Abfeiern besitzt. Mit entsprechender Vorfreude habe ich mich dann aufgemacht. Leider gibts da tagsüber außer Abhängen und Surfen nichts zu tun, da gerade die absolute Nebensaison herrschte. Was es aber am Tag an Langweile gab, wogen die Feiern am Abend/Nacht/Morgen doch ganz gut auf. Das Publikum besteht da halt nicht aus dem typischen 08/15-Volk, sondern halt doch eher aus Surfern und anderen, aber eher alternativem Partywütigen.



Endlich gab es auch mal andere Musik als die Latino-Liebeslieder, aber irgendwann kann man auch den omnipräsenten Bob Marley nicht mehr hören. Nach dem Wochenende gabs dann für mich nichts mehr zu tun, da ich auch den Plan, surfen zu lernen, in Angesicht des eher mageren Wetters verworfen habe.

Mit 2 Mitreisenden führte der Weg dann weiter nach Guayaquil, Ecuadors größte und gefährlichste Stadt- was das heisst, sollten wir später noch mitbekommen. Die klimatischen Bedingungen Ecuadors habe ich leider noch nicht zur Vollendung verstanden, jedoch waren es in der nur 100 km entfernten Stadt dann auf einmal 10 ° wärmer und sehr sonnig. Wir waren also nun in der nach der Aussage der Quitenos "gefährlichsten und uninteressantesten" Stadt in ganz Ecuador. Das kann ich nicht ganz bestätigen, auch wenn das "hässliche Moloch" (wieder die Hochländer aus Quito) nicht so interessant ist, um für Wochen zu bleiben. Zumindest die Innenstadt besitzt extrem schöne Parks und interessante Museen, auch die Flußpromenade ist sehr sehenswert. Ganz unrecht haben die "Bergbauern" (Quitenos aus der Sicht der "Küstenaffen" aus Guayaquil, wie sie von den Quitenos genannt werden) aber dann doch nicht. Meinem spanischen Mitreisenden Joseba wurden jedenfalls Kamera, Mp3-Player und Rucksack (ohne Inhalt) abgenommen, was er aber erstaunlich entspannt aufgenommen hat. "Was solls, wenigstens habe ich meinen Pass, muss ja bald nach Peru..."

Ich bin dann einen Tag später, was mein Glück war, als er Baños aufgebrochen.
Das Örtchen liegt malerisch in den Bergen und hat mich an von der Natur an die Alpen errinert, nur viel schöner. Das Wetter war das beste, das ich bisher auf der Reise hatte. Ansonsten ist der Ort zum Entspannen oder auch mal Sport trieben einer der Besten, die es im Land gibt. Neben Wandern kann man mit dem Fahrrad eine Tour zu einigen Wasserfälle machen, und sich beim "Canyoning", Rafting oder "Puenting" verdingen. Ich hab mich dann nach Vorbehalten zum "Canyoning" entschieden, wobei man sich die bis 15 m hohen Wasserfälle abseilt. Eine ganz schön glitschige Angelegenheit, aber ist, wenn mans erstmal kann und sich einigermaßen sicher fühlt, sehr gut. Auch wenn man wie ich unter Hoehenangst leidet.
Um genau die zu bekämpfen, habe ich mir einen perfiden Plan ausgedacht, der sich sich "Puenting" nennt. Dabei muss man, Bungee-ähnlich, von einer 100 m hohen Brücke springen, nur das das Seil anschließend nach links und rechts, statt von oben nach unten, wie beim Bungee, schwingt. Nichtsdestotrotz hatte ich schon Angst, als ich nur auf dieser Megabrücke stand. Während der kurzen Zeit des freien Fall hatte ich dann Angst wie noch nie in meinem Leben vorher, aber wenns vorbei ist, ist man einfach nur froh zu leben und die Schocktherapie hat wohl, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann, ein wenig geholfen!



Der letzte Stop meiner Ecuador-Rundreise war dann Cuenca, in dem in der Zeit das Unabhängigkeitsfest gefeiert wurde. Die Stadt ist absolut eine der schönsten in Ecuador. Nur bei der größten und schönsten Kirche fehlen zwei Kuppeldächer. Diese konnten nicht mehr aufgebaut werden, da man beim Bau feststellte, das der Boden zusätzliches Gewicht nicht mehr tragen kann. Ecuadorianische Planung deluxe!



In dieser Zeit erwachte dann in den sonst eher entspannten Ecuadorianern doch der Geschäftssinn, und man verdoppelte kurzerhand die Preise, aber wir waren froh, überhhaupt etwas gefunden zu haben. An beiden Tagen des Festes gab es dann mehr oder weniger das gleiche Programm, was keine Langweile bedeutet, denn man lernt in Ecuador an einem Tg mehr Menschen kennen als in D in 3 Wochen. Auserdem gibt es in Cuenca wirklich einige nette Lädchen (check out "Pop"), die sehr gute Musik spielen und einen Cuba Libre für wenig Geld verkaufen. Nach diesem Wochenende musste ich mich leider von meinen Mitreisenden verabschieden, die nach Peru bzw. an den Strand wollten. Schade, war sehr witzig, aber zumindest Joseba wird mir wohl noch in Chile/ Argentinien über den Weg laufen...

Nach den Erlebnissen der Reise durch Ecuador machte ich mich dann nach Quito auf. Schön, mal wieder meine Mitschüler von der Sprachschule wiederzutreffen- und auch meine Gastfamilie. Danach sah mein Reiseplan das schöne Kolumbien vor.

Hasta Pronto!

Christian

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Que ha pasado 2: Playas frías y puentes altos- Viaje en Ecuador


Después de la tortura de aprender un idioma, había otras cosas para hacer y me fui a recorrer el mundo grande y ancho de Ecuador, para vivir la vida osada de los mochileros…. Mi camino me guió al mar pacifico donde esperaba por lo menos 30ºC, sol y fiestas infinitas…
La primer estadía fue en el Parque Nacional Machalilla donde había un tiempo nublado y 20ºC; y me pregunté, como puede haber el mismo frió en Ecuador en la playa, y en Alemania que está aproximadamente a 7000 km alejado de Ecuador??
Visité la Isla de la Plata, así nombrada por los ecuatorianos o “Galápagos de los pobres” o “Galápagos de los ecuatorianos”… Suena pesado el dicho, pero de hecho hasta este momento no he encontrado ni un ecuatoriano que realmente estuvo en las islas… No se asombre debido a los costos de US-$ 1500… por una semana..!!! Ahora se entiende porque yo tampoco estuve allá…
Pero también en la versión “Light” hay algunas especies de Galápagos y sobre todo el “bobo de patas azules” valió la pena… Realmente los pájaros crían y empollan su nueva generación sin ningún miedo y no se molestan de nada… Bien tranquillos y nunca he visto animales así…

Después estuve en una playa muy tranquila del océano pacífico y que San Pedro en el cielo sabría que yo no he estado en una playa buena desde hace años (las de Escocia y Holanda no cuentan), los nubes se abrieron y el sol ecuatoriano brilló en todo el lugar… Lamentablemente, después su piedad se acabó y ese día quedó el único día soleado en mi tiempo en la costa…

Cuando empezó el fin de semana me fui al centro de los surfistas, llamado Montañita, que tanto para los locales como para los turistas, tiene la reputación de ser EL lugar para tener fiestas hermosas… Equipado con mucha alegría previa me fui, pero lamentablemente aparte de surfear, no hubo nada para hacer en el día… El día era aburrido, por lo contrario, las fiestas nocturnas valían la pena… El público no es gente común, son surfistas, rastafaris y gente alternativa… Y entonces si a alguien no le gusta la música de Bob Marley o Manu Chao, es mejor que evite ese lugar…;)
Después del fin de semana no hubo nada para hacer porque debido al tiempo malísimo, reprobé mi plan de aprender a surfear…

Para obtener un poco de sol fui a Guayaquil, la ciudad más grande de Ecuador, con 2 compañeros de mi viaje… Los cambios del clima ecuatoriano no los entendí del todo- pero bueno, en Guayaquil hubo sol y 10º más de calor- Y queda solo a unos 100 km de Montañita… (¿)…
Estuvimos en la ciudad “menos interesante, pero más peligrosa”, según los quiteños y estuvo chévere allá… Aunque no es para quedarse meses, pero los “monos” (quien inventó ese nombre?… obviamente los quiteños) tienen cosas bonitas como los parque hermosos, los museos y el Malecón 2000 (con mi español limitado primero pensé que era el “Maricon 2000”… bueno ahora ya sé la diferencia…).
Los “campesinos fríos” de la Sierra o quiteños, no solo inventaron cuentos de peligro… Nosotros lo constatamos, en un bus de la noche a mi compañero Joseba le robaron la cámara, el reproductor MP3, y la mochila (sin contenido)… Pero por lo menos mantuvo la calma y su único comentario fue “bueno al menos tengo mi pasaporte porque tengo que ir a Perú pronto”… ;)

Viajé solo un día después, en la misma empresa y a la misma hora a nuestro nuevo destino, Baños… Está hermosamente situado en la cordillera y me tuve que acordar mirándolo de Austria… Pero más bonito y más trópico que Austria --- El tiempo fue lo mejor de todo mi viaje por Ecuador y para relajarse y hacer deporte es uno de los lugares mejores que he visto… Aparte de caminar en la montaña se puede por ejemplo andar por una tour de bicicleta a algunas cascadas, hacer “canyoning”- cuando se baja por cuerda de las cascadas-, rafting o “puenting” que es bastante parecido al Bungee-Jumping….
Para luchar contra mi vértigo, hice un plan diabólico que se llama puenting… O sea saltar de un puente de 100 m (¡!)… En el segundo de caída libre tuve un miedo como nunca he tenido en mi vida… Pero ahora pienso que la terapia de shock me ayudo por lo menos un poquito…!!!

La última escala de mi viaje de Ecuador fue en una ciudad que se llama Cuenca, en donde justamente celebraron la fiesta de su independencia y que definitivamente es una de las ciudades más lindas. Es bastante religiosa y entonces hay montones de iglesias, pero en la más hermosa y grande faltan dos cúpulas. Estas no se pudieron montar encima, porque mientras la construían, la tierra no pudo con tanto peso… Planificación de Ecuador ;)…
En el tiempo de la fiesta, los Cuencanos normalmente tranquilos para todo, descubrieron su aptitud para los negocios y doblaron los precios.
Nuestro programa de la fiesta era mas o menos lo mismo en ambos días… Pero eso no significa aburrimiento, porque acá se conoce más gente en un día que en Alemania en tres semanas.

Después de este fin de semana tuve que despedirme de mis compañeros que quisieron seguir de viaje en Perú… Y yo me fui a Quitó, otra vez para encontrarme con mis compañeros de la escuela, mi familia ecuatoriana y para luego viajar a Colombia…

Hasta pronto---!!

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